Dienstag, 2. April 2019

5 Fragen zum Rablander Waalweg


Die vor Jahrhunderten angelegten Bewässerungswege entlang der trockenen Sonnenhänge sind bei Spaziergängern sehr beliebt. Der Rablander Waalweg zeugt mit seiner Waalschelle in offenem Wasser von der geschichtlichen Bedeutung der uralten Wasserwege. 

>> Wann wird das Wasser eingelassen? 
Das Wasser wird Ende März/Anfang April eingelassen (wenn genügend Wasser vorhanden ist).

>> Von welchem Bach wird der Waal gespeist?
Der Rablander Waalweg wird vom Zielbach gespeist.

>> Wird der Waal heute noch zur Bewässerung verwendet?
Der Waal wird zur Bewässerung von ca. 35 ha Apfelwiesen (Stand 2012) verwendet und in das Bewässerungssystem eingespeist.

>> Welche Tiere leben bekanntlich am und im Waal?
Die Weinbergeidechse, Ringelnattern, Feuersalamander, Kreuzotter, verschiedene Vogelarten,  Eichhörnchen...

>> Welche Pflanzenarten wachsen entlang vom Waal?
Unter anderem Haselnüsse, Steineicheln, Birken, Pappeln, Eschen...

Hier geht's zur Wanderung Rablander Waalweg!

(Quelle: Informationssammlung zur Meraner Waalrunde - Gamper Josef - 2012)

Montag, 18. Februar 2019

Die Top 3 Fotolocations in Partschins

Sie reisen nach Partschins und sind auf der Suche nach dem besten Ort, um ein Urlaubsfoto zu knipsen? Sie suchen nach einzigartigen Orten zum Fotografieren? Wir prästentieren stolz unsere drei Top Foto-Spots in Partschins, Rabland und Töll:

TOP 3 
ist das Biotop in Rabland, ein Highlight für Naturfotografen. Der malerische Teich mit Rastplatz ist Refugium für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Unter anderem tummeln sich hier Stockenten und Blässhühner, Wasseramseln, Bachstelzen, Graureiher, Libellen und Fische im See. Bei diesem idyllischen Fleckchen entstehen bestimmt wunderschöne Fotos!


TOP 2
der Fotolocations in Partschins befindet sich bei der Bergstation der Texelbahn. Auf 1.544 m Höhe erwartet Sie ein atemberaubendes Panorama! Einmal Partschins von oben sehen und dabei traumhafte Fotos schießen...


TOP 1
ist - wie könnte es anders sein - der wohl schönste Wasserfall Südtirols. Mit einer Fallhöhe von 97 m ist der Partschinser Wasserfall ziemlich beeindruckend. Besonders, wenn zur Zeit der Schneeschmelze bis zu 10.000 Liter Wasser pro Sekunde hinunter donnern, wird der Wasserfall zum Top Fotomotiv schlechthin!


Montag, 4. Februar 2019

Die Sage um das Schloss am Salten

Einst soll ein prächtiges Schloss am Salten in Partschins gestanden haben. Darin hauste Ritter Werdomer, der keinen guten Ruf hatte und ein ausschweifendes Leben führte. Er unterdrückte und quälte seine Untergebenen und auch seine Frau Gundisand war sehr unglücklich.

Zwei Jahre nach der Hochzeit von Ritter Werdomer und Gundisand geschah es: der Sage nach brach im Jahre 1328 der "Wildsee hinterm Ginggl" aus und zerstörte das Schloss mit den umliegenden Häusern. Auch das halbe Dorf Partschins, wo man gerade die Kirchtagsnacht (Peter und Paul) feierte, soll unter den Fluten begraben worden sein.

Bei einer Wanderung entlang des Partschinser Sagenweges findet man heute den sogenannten Saltenstein. Unter dem gewaltigen Stein soll die Glocke der ehemaligen Schlosskapelle stecken. Alle 100 Jahre zu Peter und Paul, am 29. Juni, soll die Glocke läuten. Fromme Menschen sollen die Glocke dann mit Hilfe geweihter Gegenstände heben und die Seele der armen Gundisand erlösen können.

Der Saltenstein, unter dem noch die Glocke stecken soll.

Freitag, 4. Januar 2019

Gelebtes Brauchtum - PartschINSER Herz


Jedes Jahr am 6. Januar findet die andachtsvolle Tradition der "Kiniweihe" statt. Bei der "Dreikönigsw
eihe" zieht die ganze Familie durch das ganze Haus. Dabei wird "geweihräuchert" und Weihwasser gesprenkelt. Der Weihrauch soll dafür sorgen, dass Gefahren dem Haus fernbleiben. Ebenso werden die Felder der Bauern für die Segnung abgegangen.
An den Türen wir der Segensspruch der "Kini" (Hl. 3 Könige) mit der Jahreszahl angeschrieben: 20 CMB 19 (2019 Caspar, Melchior, Balthasar). Im Anschluss wird gemeinsam der Rosenkranz gebetet.

Zahlreiche weitere Bräuche und Traditionen begleiten uns durch‘s Jahr. Sie stehen für Authenzität und Verbundenheit mit der Heimat, werden mit Stolz gepflegt und sorgen für einen bunten und vielfältigen Jahresablauf…

"Fuierle schaugn" - das Herz-Jesu-Feuer
Jedes Jahr werden im Juni die sogenannten Herz-Jesu-Feuer entzündet. 1796 gelobten die Tiroler Stände angesichts der Gefahr Napoleons dem Herzen Jesu die Treue. Andreas Hofer erneuerte vor der Berg-Isel-Schlacht den Schwur. Zeichen dafür sind heute noch die Bergfeuer, welche immer am 2. Sonntag nach Fronleichnam entzündet werden. Die Feuer stellen oft Herzen, Kreuze oder die Zeichen Christi („INRI“ oder „IHS“) dar. 
Im Anschluss an die Herz-Jesu-Prozession hält die Musikkapelle ein kurzes Standkonzert. Hier finden Sie den Termin 2019.


Traditioneller Schafabtrieb im Zieltal
Im September kehren die Schafe unserer Bauern von ihrer Sommerfrische wieder zurück ins Tal. An die 1.300 Tiere werden beim traditionellen Schafabtrieb erwartet und einige der bunt-markierten Schafe werden bei der „Schofschur“ ihre Wolle lassen. Nach alter bäuerlicher Tradition wird die Heimkehr der "Pamper" aus den Bergsommer-Weiden im Zieltal zünftig mit traditioneller Musik und einheimischen Köstlichkeiten gefeiert.
Hier finden Sie den Termin 2019.

Werktagsblau - der blaue Schurz
Die blaue Schürze - umgangssprachlich "der blaue Schurz"- wird von vielen Südtiroler Bauern an Werktagen getragen und ist fixer Bestandteil der Arbeitskleidung. „Ein Mann ohne Schurz ist nur halb angezogen“, besagt ein Südtiroler Sprichwort. Oft ist die Schürze mit einem humorvollen Spruch oder gestickten Blumen verziert. (Mehr zur blauen Schürze finden Sie hier.)
Tipp: Die blaue Schürze ist im Tourismusbüro Partschins und Rabland erhältlich.

Das "Goaslschnölln"
Beim traditionellen Lärm-Machen mit einer rund 6m langen Lederpeitsche kracht und schnalzt es ganz schön ordentlich! Die Peitsche wird meist mit den Händen geschwungen und gibt dabei einen ohrenbetäubenden Knall von sich. Früher wurde damit den Tieren demonstriert, wer das Sagen hat. Heute wird das "Goaslschnölln" gerne bei besonderen Anlässen zelebriert.

➜ Weitere Bräuche können Sie hier nachlesen.