Donnerstag, 16. März 2017

Emsige Bienen und fleißige Imker



Über 100 Jahre Imkerverein Partschins
Schon seit ungefähr 115 Jahren wird die Bienenzucht in Partschins betrieben und aus dieser Begeisterung für Bienen entstand der „Bienenzüchter-Zweigverein für Partschins und Umgebung“. Der Verein wurde am 29. Dezember 1901 mit 14 Mitgliedern gegründet und Jahr für Jahr kamen immer mehr neue Mitglieder dazu. Während dem 1. Weltkrieg wurde die Tätigkeit des Imkervereins stark eingeschränkt, sodass erst im Jahr 1919 die Tätigkeit des Vereins wieder normal aufgenommen werden konnte. Nach der Loslösung Südtirols von Nordtirol und Österreich wurde der wirtschaftliche Verkehr der Imker stark eingeschränkt und der Verein trat dem „Verband der landwirtschaftlichen Genossenschaften Deutsch-Südtirol“ bei. Heute zählt der Imkerverein Partschins an die 40 aktive Mitglieder und wird immer noch mit demselben Enthusiasmus wie bei der Gründung vor über 100 Jahren geführt.

Bienen und Honig
Wandert man im Frühling durch die Partschinser Apfelwiesen, kann man Bienen beobachten wie sie die ersten Blüten der Apfelbäume bestäuben, damit über den Sommer viele saftige Äpfel an den Bäumen heranreifen können. Damit wir 1 Kilogramm süßen und leckeren Honig genießen können, müssen Bienen 20 Millionen von Blüten anfliegen, um ihren Nektar zu sammeln. Jedoch ist die Biene nicht nur nützlich, um Honig zu produzieren, sondern sie ist lebenswichtig für jeden Menschen auf der Erde. Denn damit Pflanzen überhaupt Früchte tragen, sind Bienen notwendig. Doch der Honig der Biene schmeckt nicht nur gut, sondern ist auch in der Medizin sehr hilfreich, denn Honig hilft bei Husten und auch bei einer herannahenden Erkältung sehr effektiv. Sehr bekannt sind auch die aus Bienenwachs hergestellten Kerzen, die aus dem Wachs der Waben hergestellt werden. Diese Kerzenherstellung ist schon seit dem Mittelalter bekannt und auch heute noch sind diese sehr beliebt.
Veranstaltungs-Highlight: Die Welt der Bienen und des Honigs mit kleiner Verkostung. Hier klicken für weitere Infos.

Gastpost von Praktikantin Claudia Terzer

Montag, 12. Dezember 2016

Peter Mitterhofer, seine Erfindung und seine Reisen nach Wien

Symbol für den Peter Mitterhofer Kulturwanderweg Partschins
Ganze zwei Mal ist Peter Mitterhofer, der Erfinder der Schreibmaschine, zu Fuß von Partschins aus an den Kaiserlichen Hof nach Wien gegangen.

Das erste Mal aufgebrochen ist er am 12.12.1866 - vor 150 Jahren - auf dem Rücken seine Krax mit dem damals noch verkannten wertvollen Gut - der ersten Schreibmaschine. Der Zimmermann und Musikant Peter Mitterhofer wurde damals für seine Tüfteleien und Erfindungen von den meisten milde belächelt.

Franz Ferdinand, Ritter von und zu Goldegg und Lindenburg, Mäzen der Künste und Visionär, hat ihn aber ernst genommen und unterstützt.
Ein Briefwechsel, den Peter Mitterhofer mit ihm geführt hat, konnte belegen, dass jene Schreibmaschine, welche im Technischen Museum in Wien im Keller - zufällig gefunden wurde - die seine ist.

Mehr zu Peter Mitterhofer finden Sie hier:

Peter Mitterhofer - Verkannes Genie 

2xWien hin und zurück per pedes

Das Sagschneiderhaus auf der Töll

Das Zimmerhaus im Obergarten

Hier hat Peter Mitterhofer die 1. Schreibmaschine erfunden. Sein Wohnhaus in der nun nach ihm benannten Peter Mitterhofer Straße










Mittwoch, 30. November 2016

Kaki leuchten als wären's Weihnachtskugeln


Keine Weihnachtskugeln, dafür leckere Kaki, die sich derzeit ins schönste Orange färben, zieren die rechte Seite der Dr. Friedrich von Sölder-Gasse - auch "Höllgassl" genannt.

Für die ausgleichende Farbharmonie sorgt der prächtig gelb-schillernde Gingko linkerseits des Gassls. 

Ein traumhaftes Bild mitten in Partschins, bei welchem jedes Fotografen-Herz höher schlägt!






Donnerstag, 24. November 2016

Ururgroßmutters Rezepte




Wir lieben sie! Die althergebrachten Keks-Rezepte, die schon die Großmutter verwendet hat, um die gemütlichen Stuben in adventlichen Duft zu hüllen. So gibt es Rezepte zum klassischen Butterteig, für Zimtschnitten, süße Kümmelküchlein und viele mehr.


Diese hier sind noch handgeschrieben und aus der Zeit, als Südtirol noch Teil von Österreich war (1875). Mittlerweile genießen wir auch das italienische Pan di Tonio (den klassischen Panettone) auf unserem reich gedeckten Tisch. Hier, wo zwei kulinarische Kulturen aufeinandertreffen, lässt sich gut genießen!

Wer diese Rezepte, die hier abgebildet sind, nicht gut lesen kann (wir schaffen's leider nicht), dem legen wir unsere Weihnachts-Rezepte (hier klicken) nahe!

Gutes Gelingen!

Wir wünschen eine entspannte und gemütliche Adventszeit!

Wer Partschinser Kekslen direkt vor Ort verkosten mag, dem empfehlen wir einen Besuch auf unserem schmucken, kleinen Adventszauber-Standl direkt am Kirchplatz!

Montag, 31. Oktober 2016

Allerheiligen und Allerseelen




Der 1. November ist auch bei uns in Südtirol der christliche Feiertag Allerheiligen, an welchem der Heiligen gedacht wird.

Da der 2. November, Allerseelentag, kein Feiertag ist, wird am 1. November ebenso der verstorbenen Angehörigen gedacht und die Gräber mit Lichtern besonders geschmückt.

Gleichzeitig ist es an Allerheiligen Brauch, den Patenkindern Geschenke zu überreichen.















Hauptsächlich wird Kleidung für den Winter geschenkt, sowie der klassische Fochaz dazu gebacken. Dieses Hefegebäck wird ebenso wie an Ostern, in Form eines Hasen, einer Henne, oder klassisch als Zopf geformt.















Was viele nicht wissen: Halloween, der Brauch aus den Vereinigten Staaten leitet sich aus der englischen Bezeichnung "All Hallows Eve" (Aller Heiligen Abend) ab, es ist dies der liturgische Vorabend von Allerheiligen, an dem ursprünglich der Verstorbenen gedacht wurde.


Freitag, 28. Oktober 2016

Wir lieben bunt!


Herbstimpressionen am Biotop Rabland:
oben wolkenlos blau,
unten buntes Farbenspiel in rot-gelb-grün.

www.partschins.com


Wir sind alle Blätter an einem Baum,
keins dem andern ähnlich,
das eine symmetrisch,
das andere nicht,
und doch alle gleich wichtig
dem Ganzen.

Gotthold Ephraim Lessing








Mittwoch, 12. Oktober 2016

Für alles ist ein Kraut gewachsen!

Auch für lecker-grünen Kräuterkuchen!

Unsere Kräuterpädagogin Martha Stieger hat uns heute ein süßes Beispiel für die Verarbeitung von Kräutern mitgebracht. Und ja: er sieht nicht nur super aus, er schmeckt wahrlich exquisit!

Erfrischend, nicht zu süß, Geschmacks-Erlebnis pur, wenn man zwischendurch auf Lavendelblüten beißt! Bei ihren wöchentlichen Kräuterführungen mit Herstellung von Salben und Tinkturen zeigt Martha Stieger aufschlussreich, wie vielseitig Wild- und Heilkräuter verwendet und verarbeitet werden können! Nebenbei gibts auch da gsunds Kulinarisches zum Verkosten!

Melden Sie sich gleich für die nächsten beiden Touren an: Kräuter suchen und Salben rühren!


Donnerstag, 13.10., 20.10.2016

Maximale Teilnehmerzahl 8 Personen.

Hier mehr Infos!