Freitag, 7. Dezember 2018

"In der Weihnachtsbäckerei..." - die leckersten "Partschinser Pappelen" zur Weihnachtszeit

Mehl, Butter, Eier und Zucker stehen bereit und werden zu einem geschmeidigen Teig verarbeitet. Es duftet herrlich nach Zitrone und Vanillezucker. Die kleine Lisa knetet fleißig "ihren" Spitzbuben-Teig - natürlich muss er ab und zu auch verkostet werden. Nach dem Rasten geht es ans Eingemachte: die Mama rollt den kühlen Teig aus und jeder schnappt sich eine Form. Sorgfältig werden runde Plätzchen und Ringe abwechselnd ausgestochen und auf das Backblech gelegt. Die knusprig gebackenen Spitzbuben füllt Lisa noch mit selbstgemachter Marillenmarmelade. Lecker!

Weihnachten naht und ohne die süßen Verführungen wäre die besinnliche Zeit nur halb so schön!  

Deshalb finden Sie hier unsere leckersten "Pappelen" aus Partschins für die besinnliche Weihnachtszeit.  

Wir wünschen gutes Gelingen! 🌞

Mittwoch, 28. November 2018

"Advent, Advent, ein Lichtlein brennt..." - die Tradition des Adventskranzes

Es riecht nach frischen Tannenzweigen, Weihnachsklänge ertönen aus dem Radio, knusprige Kekse backen im Ofen...Weihnachten liegt in der Luft.

Alle Jahre wieder ist er fester Bestandteil der Vorweihnachtszeit: der Adventskranz. Aus Tannenzweigen geflochten und festlich geschmückt. Ob bunte Schleifen, Tannenzapfen, Hagebutten, getrocknete Orangen, kleine Kugeln oder ganz klassisch ohne Schmuck - der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Natürlich dürfen auf einem Adventskranz die vier Kerzen nicht fehlen!

Woher stammt eigentlich die Tradition des Adventskranzes?
Die Ursprünge gehen ins 19. Jahrhundert zurück. Der evangelische Theologe Johann Hindrich Wichern kümmerte sich damals um Hamburger Straßenkinder. Die Kinder fragten während der Adventszeit immer wieder, wann endlich Heilig Abend sei. Deshalb baute der Theologe aus einem alten Wagenrad einen Holzkranz mit 20 kleinen roten und vier großen weißen Kerzen (für jeden Sonntag) als Kalender. An jedem Tag wurde eine weiter Kerze angezündet, damit die Kinder die Tage bis Weihnachten abzählen konnten.
Daraus entwickelte sich im Laufe der Zeit der "kleine" Adventskranz mit vier Kerzen, bestückt mit Tannengrün.

Wofür stehen die vier Kerzen?
Die Kerzen stehen für die vier Adventssonntage. Sie werden nacheinander angezündet. Am ersten Adventssonntag eine Kerze, am zweiten Adventssonntag die zweite Kerze usw. bis zum letzten und vierten Sonntag im Advent.

Wie heißt es doch so schön:
"Advent, Advent,
Ein Lichtlein brennt!
Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier,
Dann steht das Christkind vor der Tür."

Mittwoch, 21. November 2018

Besuch der Sternenkaiserin Sisi in Partschins

Kaiserin Elisabeth von Österreich reiste gerne nach Südtirol. Sie liebte die Kurstadt Meran. Dort residierte sie im prunkvollen Schloss Trauttmansdorff und auch im Hotel "Kaiserhof".
Partschins soll sie mindestens zweimal besucht haben.
Im Jahre 1884 - also vor 134 Jahren - unternahm die Märchenkaiserin mit einer ihrer Hofdamen einen ausgedehnten Spaziergang rund um Meran. Ihr Weg führte sie zunächst mit dem Wagen nach Töll. Sodann ging es zu Fuß hoch ins Dorf Partschins. Über einen schmalen Pfad entlang einer Wasserleitung - "mit einer wahrhaft reizenden Fernsicht" - gelangte Ihre Majestät schließlich nach Algund, St. Peter, Dorf Tirol und zurück nach Schloss Rottenstein. Es soll sich dabei um eine 4-stündige Tour gehandelt haben (aus "Der Bote für Tirol" - 1884).

134 Jahre später
Lieblingseis der Kaiserin:Veilchen-Eis
Die Sternenkaiserin alias Sabine Elisabeth Rossegger beehrte das Restaurant Onkel Taa und das anliegende K.u.K. Museum in Töll mit einem Besuch. Die Küchenchefin Janett Platino zauberte die Lieblingsgerichte Ihrer Majestät - wie des Kaisers "Gugelhupf" und Sisi's Veilchen-Eis.

Elisabeth Rossegger verkörpert seit 2011 Kaiserin Elisabeth von Österreich. Bereits in jungen Jahren bewunderte sie Kaiserin Elisabeth und die Liebe zur Märchenkaiserin wurde zu ihrer Passion. Sie ist das offizielle Gesicht der Tourismusvereinigung Sisi Straße und lädt auf dem Blog "Sternenkaiserin" zu einer Reise in das 19. Jahrhundert ein.

Die Sternenkaiserin im K.u.K. Museum

Es war uns eine Ehre und Freude, die Sternenkaiserin als Gast in Partschins zu haben!

Mittwoch, 14. November 2018

Teufelstreiben in Partschins

Unterwegs auf dem Partschinser Sagenweg befindet sich etwas abseits die berüchtigte Teufelsplatte.
Die Teufelsplatte
Auf der kleinen Steinplatte sind 2 Frauenfußabdrücke und 6 Paar Ziegenfußabdrücke zu erkennen. Einer Sage nach soll der Teufel ein Mädchen aus dem Schnalstal hergetragen haben und auf diesem Stein gerastet haben. Auf dem Weg zur Hölle soll er dem schönen Mädchen sein langes blondes Haar gekämmt haben. Wer ganz genau hinsieht erkennt die Abdrücke der glühend heißen Klauen des Teufels und der Füße der Schnalserin.


Bis heute treiben Teufel in Partschins, Rabland und Töll ihr Umwesen - alljährlich am 5. Dezember zum "Tuifl- oder Krampus-Tag"
Die finsteren Gestalten aus dem Höllental ziehen beim traditionellen Umzug durch die Partschinser Gassen. Schaurig schöne, aus Holz geschnitzte Masken mit beeindruckenden Hörnern faszinieren Jung und Alt.

Die Höllntoltuifl













Neben dem Nikolaus- und Krampusumzug organisieren die Partschinser Vereine zahlreiche weitere Highlights!
Hier finden Sie alle Veranstaltungen zum Partschinser Advent.

Dienstag, 23. Oktober 2018

Der Duft von gebratenen Kastanien liegt in der Luft...

Herbstzeit ist Kastanienzeit in Partschins, Rabland und Töll!

Kastanien sind seit jeher Bestandteil der bäuerlichen Kost. Und auch beim traditionellen Törggelen dürfen die gebratenen Kastanien natürlich nicht fehlen. Bevor die "Keschtn" am offenen Feuer geröstet werden, muss die Schale mit einem scharfen Messer quer oder kreuzweise eingeritzt werden. Dies verhindert, dass die Kastanien explodieren.

"Plopp! Plopp!"

Früher hat mein Opa die Kastanien nach dem Rösten dann in den "Keschtnriggl" gegeben. Der "Keschtnriggl" ist ein Gerät zum Schälen der gebratenen Kastanien. Beim Hin- und Herrütteln der eingefüllten gebratenen Kastanien werden die rußigen Schalen von der Frucht gelöst.

Die Kastanien werden eingeritzt



Montag, 15. Oktober 2018

Kennen Sie schon den "Hüter des Sonnenbergs"?

© Franz Schörner
Er ruht stolz und erhaben am Hang des Panoramaweges Nr. 91 - der Wächter am Sonnenberg.
In einer recht unscheinbar wirkenden Kurve entlang des beliebten Wanderweges von Partschins nach Naturns versteckt er sich. Er lehnt an einen Felsen und sein Blick schweift über das Tal.

Das Felsenbild des uralten Steingebildes ist nicht einfach zu entdecken - man muss schon zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein! Sein Zuhause befindet sich am Sonnenberger Panoramaweg in Richtung Naturns, in etwa der Mitte des Verbindungsweges beider Gemeinden. Das Gesicht des Hüters ist jedoch nur am späten Nachmittag/Abend im Gegenlicht zu erkennen, wenn man in Richtung Naturns blickt. Am rechten Ort zur rechten Zeit waren Franz Schörner und seine Fotografie-Freunde aus München im letzten Jahr und haben uns dieses tolle Bild vom Wächter am Sonnenberg geschickt!

Vielleicht begegnen Sie ihm ja auch bei Ihrer nächsten Wanderung - dem Wächter am Sonnenberger Panoramaweg!

Herzlichen Dank dem Entdecker der Felsformation, Herrn Franz Schörner der BSW Fotogruppe München!

Hier finden Sie die Wegbeschreibung zum Sonnenberger Panoramaweg!

Donnerstag, 4. Oktober 2018

Der SIEMR - der exklusive Aperitif aus Partschins, Rabland und Töll

We proudly present: SIEMR

Vielleicht ist er Ihnen in Partschins, Rabland und Töll schon begegnet: der Siemr. Er schmeckt fruchtig, nicht zu süß und erfrischend. Das Getränk aus Heidelbeerkonzentrat, Apfelsaft, Minze und einer Geheimzutat wird seit 2018 von ausgewählten Gast- und Beherbergungsbetrieben und Geschäften kredenzt bzw. verkauft - und das exklusiv in Partschins, Rabland und Töll. Nur solange der Vorrat reicht.

Die "Sieben - 7" auf der Zielspitze
Entwickelt wurde der Siemr von der Fachoberschule für Tourismus und Biotechnologie Marie Curie Meran (FOS). Die Zielspitze in Partschins spielt bei der Namensgebung des Erfrischungsgetränks eine wesentliche Rolle. Denn recht spontan, auf dem Weg zur Schule mit Blick auf die schneebedeckte Zielspitze und der sichtbaren „Sieben“ in der Felsformation ist die Idee geboren, diesen besonderen Aperitif „Siemr“ zu benennen.

Der Siemr - der Aperitif für Partschinser Lebensgefühl!

Wo es den Siemr gibt und die Geschichte hinter dem exklusiven Erfrischungsgetränk lesen Sie hier.