Freitag, 7. Juni 2019

10 Jahre Eisenbahnwelt - das wird gefeiert!

10 Jahre sind's her, als die Eisenbahnwelt in Rabland ihre Tore geöffnet hat. 40.000 Besucher im Jahr zählt die größte digitale Modelleisenbahnanlage Italiens. Eine beachtliche Leistung!

Doch wie alles im Leben, hat auch die Eisenbahnwelt einmal "klein" angefangen. Damals im Jahr 2004 wandte sich ein Südtirol-Gast an die Familie Laimer (Hotel Restaurant Hanswirt in Rabland), denn er wollte seine umfangreiche Privatsammlung von Modelleisenbahnen der breiten Öffentlichkeit zugänglich machen. Der Verein Freunde der Modelleisenbahn wurde ins Leben gerufen, welcher die großzügige Schenkung erhielt, es wurden Konzepte erstellt, die Autonome Provinz Bozen als Partner gewonnen, der Stadel beim Hanswirt umgebaut...

...und heute hat sich all die Mühe und Herausforderung gelohnt!

Im Rahmen einer Jubiläumsfeier mit dem Präsidenten Georg Laimer, Alt-Landeshauptmann Luis Durnwalder, dem Bürgermeister von Partschins, den Sponsoren, Unterstützern und der Presse wurde heute den Anfängen des Museums gedenkt und außerdem die neue Sonderausstellung 2019 "Von 1 PS bis 1.000 PS - Transport früher und heute" eröffnet.

©IDM Südtirol - Alex Filz

Donnerstag, 30. Mai 2019

Kopfkino aus - Natur an! Heute besuche ich den Wald

Wer kennt es nicht: Ständig kreisen einem Gedanken durch den Kopf. Morgen darf ich dies nicht vergessen. Übermorgen das nicht. Hoffentlich wird alles gut. Was soll ich heute Abend kochen? Und morgen?

So mancher wird sich bestimmt angesprochen fühlen. Dass wir uns Gedanken machen und nachdenken, ist ja auch ganz normal. Wir leben in unserem Kopf in der Vergangenheit und in der Zukunft. Aber wo bleibt die Gegenwart, das Jetzt?

Ab und zu muss man mal einen Gang runterschalten und den Augenblick genießen. Es gib da einen Ort, der sich wunderbar zum Abschalten eignet: der Wald. Dieser Schatz liegt direkt vor unserer Haustür. Während eines Abendspaziergangs, bei einer Wanderung, beim Pilzesammeln oder Gassi gehen besuchen wir den Wald. Doch meist in Eile und mit den Gedanken ganz wo anders.

Der Geheimtipp: Tauchen Sie in die Atmosphäre des Waldes ein!

Klingt einfacher, als es tatsächlich ist. Shinrin Yoku nennen es die Japaner. Auf Deutsch: Waldbaden. Ich war letztens mit anderen Teilnehmern zum Waldbaden verabredet. Martin Kiem, Psychologe und ausgebildeter Waldtherapieführer unter anderem, führte uns in dieses spannende Thema ein. Es geht hier jedoch nicht darum ein Bad im Wald zu nehmen. Nein, es geht darum bewusst langsam zu sein und zu beobachten, seine Sinne einzusetzen, zu fühlen, hören, schmecken, tasten und zu sehen...die Atmosphäre des Waldes zu erleben und wieder eine engere Beziehung zur Natur herzustellen. Der Wald hat eine positive Auswirkung auf unseren Körper, den Geist und die Seele. Ein Aufenthalt im Wald entspannt und baut Stress ab. Lässt uns wieder Kraft schöpfen und erdet uns.

Erleben auch Sie den Wald unter Anleitung vom Experten Martin Kiem beim Alpinen Waldbaden in Partschins! Nehmen Sie sich wertvolle Tipps für den Alltag mit und schalten auch Sie mal Ihr Kopfkino aus.

"Danke Wald, dass ich dein Gast sein durfte!"


Freitag, 10. Mai 2019

Knackige Fakten zum Südtiroler Apfel

Wussten Sie, dass...











...in Südtirol jährlich so viele Äpfel geerntet werden, wie es Menschen auf der Erde gibt?
Jährlich reifen ca. 950.000 Tonnen Äpfel in Südtirol, das sind immerhin 50 % der italienischen und 10 % der europäischen Apfelernte!

...dass die gesamte Anbaufläche dreieinhalb Mal so groß, wie die Landeshauptstadt ist?
Oder so groß, wie 25.770 Fußballfelder. Beeindruckend, oder? Wer es ganz genau wissen will: 18.400 Hektar.

...dass die Bauern mit Marienkäfern und Vögeln "zusammenarbeiten"?
Beim integrierten Obstanbau sorgen die Bauern nämlich dafür, das natürliche Gleichgewicht ihrer Obstanlage zu erhalten. Sie schonen Nützlinge wie den Marienkäfer und Vögel und fördern ihre Ausbreitung durch gezielte ökologische Maßnahmen wie das Anbringen von Nistkästen. Die Nützlinge unterstützen den Bauern im Gegenzug auf natürliche Weise: der Marienkäfer ist z.B. bekannt dafür, großen Appetit auf Läuse zu haben.

...dass Sie viele weitere spannende Infos während der Partschinser Apfelführung erfahren?
Jeden Freitag um 15.00 Uhr führt Bäuerin Christine Schönweger durch ihre Apfelwiesen. Genussvoll abgerundet wird der Spaziergang mit einer Apfelverkostung!

🍎 Partschinser Apfelführung - die saftigste Seite Südtirols
Teilnahme kostenlos
Anmeldung bis Freitag, 12.00 Uhr im Tourismusbüro

(Quelle: www.suedtirolerapfel.com)


Donnerstag, 2. Mai 2019

Der Partschinser Wasserfall bei Nacht...

©Karlheinz Röggla
Der Partschinser Wasserfall ist zweifelsohne eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Partschins, Rabland und Töll! Er ist ja auch sehr beeindruckend mit seinen 97 Metern Fallhöhe. Wenn man unterhalb des Wasserfalls steht und staunt, fühlt man sich plötzlich ganz klein. Kühler Sprühnebel erfrischt und belebt...

Doch haben Sie den Partschinser Wasserfall schon einmal bei Nacht erlebt?

©Karlheinz Röggla
Am Mittwoch, 8. Mai geht's wieder los: Im Rausch der Sinne - Nachtwanderung zum Partschinser Wasserfall. Jeden Mittwoch im Mai findet die mystische Wanderung bei Nacht statt. Ausgerüstet mit gutem Schuhwerk, Jacke und Stirnlampe starten die Teilnehmer im Ortszentrum von Partschins. Während der ca. 1 1/2-stündigen Wanderung zum Wasserfall müssen allmählich die Stirnlampen ihren Dienst antreten. Die Umgebung wird bei Dunkelheit ganz anders wahrgenommen - ein Erlebnis für alle Sinne!

Angekommen am Partschinser Wasserfall beginnt die einzigartige Licht- und Musikshow. Der Wasserfall leuchtet in allen Farben im Rhythmus der Musik. Rot. Blau. Grün. Gelb. Pink. Violett... In der Hand einen wärmenden Tee, vor sich der beeindruckende Wasserfall.

Um auch den Geschmackssinn zu befriedigen, klingt die Nachtwanderung bei der Verkostung von Partschinser Schmankerln genussvoll aus.

Anmeldung: Tourismusverein Partschins, Rabland und Töll
Teilnahme: 30,00 € (Rückfahrt mit Shuttle inklusive)

©Karlheinz Röggla



Dienstag, 2. April 2019

5 Fragen zum Rablander Waalweg


Die vor Jahrhunderten angelegten Bewässerungswege entlang der trockenen Sonnenhänge sind bei Spaziergängern sehr beliebt. Der Rablander Waalweg zeugt mit seiner Waalschelle in offenem Wasser von der geschichtlichen Bedeutung der uralten Wasserwege. 

>> Wann wird das Wasser eingelassen? 
Das Wasser wird Ende März/Anfang April eingelassen (wenn genügend Wasser vorhanden ist).

>> Von welchem Bach wird der Waal gespeist?
Der Rablander Waalweg wird vom Zielbach gespeist.

>> Wird der Waal heute noch zur Bewässerung verwendet?
Der Waal wird zur Bewässerung von ca. 35 ha Apfelwiesen (Stand 2012) verwendet und in das Bewässerungssystem eingespeist.

>> Welche Tiere leben bekanntlich am und im Waal?
Die Weinbergeidechse, Ringelnattern, Feuersalamander, Kreuzotter, verschiedene Vogelarten,  Eichhörnchen...

>> Welche Pflanzenarten wachsen entlang vom Waal?
Unter anderem Haselnüsse, Steineicheln, Birken, Pappeln, Eschen...

Hier geht's zur Wanderung Rablander Waalweg!

(Quelle: Informationssammlung zur Meraner Waalrunde - Gamper Josef - 2012)

Montag, 18. Februar 2019

Die Top 3 Fotolocations in Partschins

Sie reisen nach Partschins und sind auf der Suche nach dem besten Ort, um ein Urlaubsfoto zu knipsen? Sie suchen nach einzigartigen Orten zum Fotografieren? Wir prästentieren stolz unsere drei Top Foto-Spots in Partschins, Rabland und Töll:

TOP 3 
ist das Biotop in Rabland, ein Highlight für Naturfotografen. Der malerische Teich mit Rastplatz ist Refugium für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Unter anderem tummeln sich hier Stockenten und Blässhühner, Wasseramseln, Bachstelzen, Graureiher, Libellen und Fische im See. Bei diesem idyllischen Fleckchen entstehen bestimmt wunderschöne Fotos!


TOP 2
der Fotolocations in Partschins befindet sich bei der Bergstation der Texelbahn. Auf 1.544 m Höhe erwartet Sie ein atemberaubendes Panorama! Einmal Partschins von oben sehen und dabei traumhafte Fotos schießen...


TOP 1
ist - wie könnte es anders sein - der wohl schönste Wasserfall Südtirols. Mit einer Fallhöhe von 97 m ist der Partschinser Wasserfall ziemlich beeindruckend. Besonders, wenn zur Zeit der Schneeschmelze bis zu 10.000 Liter Wasser pro Sekunde hinunter donnern, wird der Wasserfall zum Top Fotomotiv schlechthin!


Montag, 4. Februar 2019

Die Sage um das Schloss am Salten

Einst soll ein prächtiges Schloss am Salten in Partschins gestanden haben. Darin hauste Ritter Werdomer, der keinen guten Ruf hatte und ein ausschweifendes Leben führte. Er unterdrückte und quälte seine Untergebenen und auch seine Frau Gundisand war sehr unglücklich.

Zwei Jahre nach der Hochzeit von Ritter Werdomer und Gundisand geschah es: der Sage nach brach im Jahre 1328 der "Wildsee hinterm Ginggl" aus und zerstörte das Schloss mit den umliegenden Häusern. Auch das halbe Dorf Partschins, wo man gerade die Kirchtagsnacht (Peter und Paul) feierte, soll unter den Fluten begraben worden sein.

Bei einer Wanderung entlang des Partschinser Sagenweges findet man heute den sogenannten Saltenstein. Unter dem gewaltigen Stein soll die Glocke der ehemaligen Schlosskapelle stecken. Alle 100 Jahre zu Peter und Paul, am 29. Juni, soll die Glocke läuten. Fromme Menschen sollen die Glocke dann mit Hilfe geweihter Gegenstände heben und die Seele der armen Gundisand erlösen können.

Der Saltenstein, unter dem noch die Glocke stecken soll.