Mittwoch, 14. November 2018

Teufelstreiben in Partschins

Unterwegs auf dem Partschinser Sagenweg befindet sich etwas abseits die berüchtigte Teufelsplatte.
Die Teufelsplatte
Auf der kleinen Steinplatte sind 2 Frauenfußabdrücke und 6 Paar Ziegenfußabdrücke zu erkennen. Einer Sage nach soll der Teufel ein Mädchen aus dem Schnalstal hergetragen haben und auf diesem Stein gerastet haben. Auf dem Weg zur Hölle soll er dem schönen Mädchen sein langes blondes Haar gekämmt haben. Wer ganz genau hinsieht erkennt die Abdrücke der glühend heißen Klauen des Teufels und der Füße der Schnalserin.


Bis heute treiben Teufel in Partschins, Rabland und Töll ihr Umwesen - alljährlich am 5. Dezember zum "Tuifl- oder Krampus-Tag"
Die finsteren Gestalten aus dem Höllental ziehen beim traditionellen Umzug durch die Partschinser Gassen. Schaurig schöne, aus Holz geschnitzte Masken mit beeindruckenden Hörnern faszinieren Jung und Alt.

Die Höllntoltuifl













Neben dem Nikolaus- und Krampusumzug organisieren die Partschinser Vereine zahlreiche weitere Highlights!
Hier finden Sie alle Veranstaltungen zum Partschinser Advent.

Montag, 22. Oktober 2018

Der Duft von gebratenen Kastanien liegt in der Luft...

Herbstzeit ist Kastanienzeit in Partschins, Rabland und Töll!

Kastanien sind seit jeher Bestandteil der bäuerlichen Kost. Und auch beim traditionellen Törggelen dürfen die gebratenen Kastanien natürlich nicht fehlen. Bevor die "Keschtn" am offenen Feuer geröstet werden, muss die Schale mit einem scharfen Messer quer oder kreuzweise eingeritzt werden. Dies verhindert, dass die Kastanien explodieren.

"Plopp! Plopp!"

Früher hat mein Opa die Kastanien nach dem Rösten dann in den "Keschtnriggl" gegeben. Der "Keschtnriggl" ist ein Gerät zum Schälen der gebratenen Kastanien. Beim Hin- und Herrütteln der eingefüllten gebratenen Kastanien werden die rußigen Schalen von der Frucht gelöst.

Die Kastanien werden eingeritzt



Montag, 15. Oktober 2018

Kennen Sie schon den "Hüter des Sonnenbergs"?

© Franz Schörner
Er ruht stolz und erhaben am Hang des Panoramaweges Nr. 91 - der Wächter am Sonnenberg.
In einer recht unscheinbar wirkenden Kurve entlang des beliebten Wanderweges von Partschins nach Naturns versteckt er sich. Er lehnt an einen Felsen und sein Blick schweift über das Tal.

Das Felsenbild des uralten Steingebildes ist nicht einfach zu entdecken - man muss schon zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein! Sein Zuhause befindet sich am Sonnenberger Panoramaweg in Richtung Naturns, in etwa der Mitte des Verbindungsweges beider Gemeinden. Das Gesicht des Hüters ist jedoch nur am späten Nachmittag/Abend im Gegenlicht zu erkennen, wenn man in Richtung Naturns blickt. Am rechten Ort zur rechten Zeit waren Franz Schörner und seine Fotografie-Freunde aus München im letzten Jahr und haben uns dieses tolle Bild vom Wächter am Sonnenberg geschickt!

Vielleicht begegnen Sie ihm ja auch bei Ihrer nächsten Wanderung - dem Wächter am Sonnenberger Panoramaweg!

Herzlichen Dank dem Entdecker der Felsformation, Herrn Franz Schörner der BSW Fotogruppe München!

Hier finden Sie die Wegbeschreibung zum Sonnenberger Panoramaweg!

Donnerstag, 4. Oktober 2018

Der SIEMR - der exklusive Aperitif aus Partschins, Rabland und Töll

We proudly present: SIEMR

Vielleicht ist er Ihnen in Partschins, Rabland und Töll schon begegnet: der Siemr. Er schmeckt fruchtig, nicht zu süß und erfrischend. Das Getränk aus Heidelbeerkonzentrat, Apfelsaft, Minze und einer Geheimzutat wird seit 2018 von ausgewählten Gast- und Beherbergungsbetrieben und Geschäften kredenzt bzw. verkauft - und das exklusiv in Partschins, Rabland und Töll. Nur solange der Vorrat reicht.

Die "Sieben - 7" auf der Zielspitze
Entwickelt wurde der Siemr von der Fachoberschule für Tourismus und Biotechnologie Marie Curie Meran (FOS). Die Zielspitze in Partschins spielt bei der Namensgebung des Erfrischungsgetränks eine wesentliche Rolle. Denn recht spontan, auf dem Weg zur Schule mit Blick auf die schneebedeckte Zielspitze und der sichtbaren „Sieben“ in der Felsformation ist die Idee geboren, diesen besonderen Aperitif „Siemr“ zu benennen.

Der Siemr - der Aperitif für Partschinser Lebensgefühl!

Wo es den Siemr gibt und die Geschichte hinter dem exklusiven Erfrischungsgetränk lesen Sie hier.

Montag, 24. September 2018

Gedenkfeier zum 120. Todestag der Kaiserin Elisabeth im K.u.K. Museum Bad Egart

Am 10. September 2018 jährte sich zum 120. Mal der Todestag der Kaiserin Elisabeth. Im K.u.K. Museum Bad Egart in Töll wurde ihr zu Ehren eine Gedenkfeier veranstaltet.

Sisi - die Märchenkaiserin, um die sich zahlreiche Mythen ranken 

Sisi, eine selbstbewusste Frau mit Freiheitsdrang und einem Schönheitswahn? War sie wirklich unglücklich und wurde von einer inneren Unruhe getrieben? Das Bild der österreichischen Kaiserin hat viele Facetten. Auch noch heute sind viele Halbwahrheiten im Umlauf.

Der Historiker Herr Dr. Eggert
Im Rahmen der Gedenkfeier erinnerte der Historiker Dr. Eggert an die Kaiserin und hinterfragte die Auffassung, welche die Kaiserin als "merkwürdige" Frau darstellt. Sisi soll nämlich laut einer vergleichenden Analyse der Quellen eine engagierte Frau gewesen sein und sich in allen politischen Entscheidungen des Staates eingesetzt haben. Entgegen der Meinung, Sisi solle menschenscheu gewesen sein, wollte sie eigentlich nur ihre Privatsphäre wahren - wie damals die meisten Monarchen. Auch dass ihr Leben als unausgefüllt dargestellt wird, solle nicht der Wahrheit entsprechen: "Ihr Geistesleben war ungewöhnlich intensiv, vorlesen lies sie sich sogar beim Spaziergang. [...] Sie besuchte Aufführungen [...] und spielte oft stundenlang am Flügel Liszt, Beethoven, Schumann, Mendelssohn und andere." 
Die Kaiserin reiste außerdem gerne. Einer ihrer Lieblingsorte soll die Kurstadt Meran gewesen sein, wo sie unter anderem im prunkvollen Schloss Trauttmansdorff residierte. Und während ihrer Aufenthalte soll Sisi mindestens zwei Mal Partschins besucht haben (lesen Sie hierzu den Blog "Sisi und der Partschinser Wasserfall")!

Die Kogler Musik auf der Gedenkfeier
Musikalisch umrahmt mit feinen Geigenklängen des Kogler-Ehepaars und abgerundet wurde die Gedenkfeier zum Todestag der Kaiserin mit kulinarischen Köstlichkeiten vom hauseigenen Restaurant Onkel Taa - darunter auch des Kaisers Guglhupf...

📌 Sie möchten mehr über die Kaiserin erfahren? Im K.u.K. Museum Bad Egart finden Sie zahlreiche Raritäten aus der Habsburgerzeit, sowie persönliche Gegenstände der Kaiserin Elisabeth!

Montag, 17. September 2018

"Schäfchen zählen" beim Partschinser Schafabtrieb

Melodisches Gebimmel und ganz viel "bäääääh" lassen erahnen, dass sie nicht mehr weit sind - die Sommerfrischler aus dem Zieltal. Schafe über Schafe ziehen wieder zurück ins Tal und läuten so das Ende des Sommers ein. Nach und nach trudeln an die 1.300 Tiere mit ihren Hirten auf Nasereit ein, wo ihre Heimkehr mit traditioneller Musik und heimischen Schmankerln zünftig gefeiert wird. Damit bei der anschließenden "Schofschur" (Schafschur) jeder Hirte seine Tiere erkennt, sind diese farblich markiert - z.B. mit einer roten Farbe auf dem Rücken, einer blauen an den Beinen oder grünen an der Seite.

Ein Schafabtrieb ist immer wieder ein besonderes Highlight - und einfach bääääh-rig! Auf Ihr Kommen freuen sich der Partschinser Schafzuchtverein und der Hüttenwirt Paul mit seinen fleißigen Helfern!

🐑 Der Partschinser Schafabtrieb: Sonntag, 23.09.2018

Weitere Infos zum Partschinser Schafabtrieb finden Sie hier.

bunt markierte Schafe


Dienstag, 4. September 2018

20 Jahre JEREMY - das wird gefeiert!

Seit 20 Jahren sind die sechs Musiker zusammen auf der Bühne! Damals haben sich 6 junge Musiker zusammen-
gefunden, um ihrer Leidenschaft – der Rockmusik – nachzugehen.

Die Brüder Schweizer Ulrich und Oliver sowie Michael Schönweger aus Partschins, die Brüder Gschliesser Michael und Andreas aus Meran und Thomas Gruber aus Marling hatten von Anfang an etwas, das man wohl als das richtige „Feeling“ bezeichnen kann.

Das ist wohl auch der Grund, dass nach nun 20 Jahren nach dem ersten "Live-Gig"  die Besetzung der Band noch immer dieselbe ist und das ist in der Musiklandschaft mehr als außergewöhnlich.

Über die Jahre folgten Auftritte im In- und Ausland, begleitet von einer sehr treuen Fangemeinde, die immer wieder zu den Konzerten kommt und natürlich die nicht nachlassende Lust auf handgemachte ehrlicher Rock- und Bluesmusik.

Heuer jährt sich der erste Bühnenauftritt zum 20. Mal und das wird gebührend gefeiert.

Jeremy lädt deshalb herzlich zum Benefiz-Konzert ein.

In Zusammenarbeit mit dem Tourismusverein Partschins und lokalen Sponsoren wird es im Innenhof des Schloss-Weingut Stachlburg ein musikalisch-rockiger Abend mit JEREMY und befreundeten Bands wie „Black Peter Liveband“Lukas Augscheller von „Rooftop Acoustic“ und der „Blues Project Band“.

Kommt und feiert mit JEREMY!

Für Getränke ist bestens gesorgt!

Eintritt: Freiwillige Spende!

Der Gesamterlös aus den freiwilligen Spenden geht zugunsten der Kinderkrebs-Hilfe „Regenbogen“