Freitag, 22. März 2013

Wasser marsch!

Partschinser Waalweg
Nicht mehr lange und das "Wasserwossr" (Wasser zum Bewässern der Felder und Obstanlagen) wird in die uralten Bewässerungskanäle, den Waalen eingelassen. Das "Töllwasser, das da rinnt aus Vertigen" wurde 1335 von König Heinrich von Böhmen und Graf von Tirol der Nachbargemeinde zugesprochen, womit ein langjähriger Streit zwischen Partschinser und Plarser Bauern beigelegt wurde. In der Folge ließen die Stachlburger Grafen im 15. Jh. den Partschinser Bergwaal erbauen, der seitdem das Wasser aus dem Zielbach nach Vertigen leitet. Der rund 3 km lange Partschinser Waalweg ist Teil der Meraner Waalrunde und fasziniert durch die überwältigende Aussicht auf das Sonnendorf Partschins und den Meraner Raum.

Die besondere Angebotswoche im Juni: Blaues Gold - Wasser in Partschins, Rabland, Töll

Montag, 18. März 2013

Wie das Wetter zu Frühlingsanfang ...


... ist es den ganzen Sommer lang! So lautet eine alte Bauernweisheit und der Wetterbericht verspricht für den 21.03. sonniges Wetter. Oder: Ists am Josefstag (19.03.) schön, kann's nur gut weitergehn.
Wetterkundler untersuchen die Zutreffswahrscheinlichkeit von bäuerlichen Wettervorhersagen und treffen recht häufig auf Übereinstimmung.
Christine Kästner bringts auf den Punkt: "Viel Arbeit hat der Meteorolog' das Wetter weit vorauszusehen. Viel Forschung treibt der Biolog', um Tier und Pflanzen zu verstehen. Und auch der Philosoph denkt viel, wenn er den Mensch begreifen will.
Sie forschen viel ein jedes Jahr, doch war der Bauer oft schon da. So daß, was Wissenschaft ergründet, man längst in Bauernregeln findet."


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Freitag, 8. März 2013

Bizarres Naturschauspiel und - wer hat's erfunden ...?

Die Tulpen sprießen, das erste frische Grün zeigt sich und das Vitamin D des wärmenden Sonnenlichts hebt nicht nur die Stimmung, sondern stärkt die Knochen und stabilisiert das Zusammenspiel von Muskeln und Nerven.

Nicht mehr lange, einen Monat etwa, warten wir noch  bis zur Apfelblüte. Diese findet bekannterweise im April statt - über die aktuelle Lage halten wir Sie gerne auf dem Laufenden!

Der betörende Duft und das Landschaftsbild von abermillionen rosa Blüten kann auch uns Einheimische Jahr um Jahr in Verzückung bringen. Gibt es wohl auch heuer im Meraner Raum und im Vinschgau das einzigartige Naturschauspiel unzähliger in Eis gehüllter Blüten zu sehen? Wenn es in der Nacht noch ziemlich kalt ist, dann soll die Eishülle die zarten Apfelblüten vor dem Frost schützen und das ganze Tal glitzert und schimmert des Morgens im Sonnenschein.

Wie die Frostberegnung erfunden wurde: Ein Bauer hat seine Apfelplantagen mittels der Beregnungsanlagen bewässert. Wohl ist ihm gegen Abend etwas dazwischengekommen (vielleicht wars ein Date mit einer schönen Frau, wer weiss …?) – Fakt ist, er hat vergessen, den Wasserhahn abzudrehen.
Nun war‘s der Zufall, dass es in jener Nacht frostig war und am Morgen danach die Eiszapfen von den Bäumen hingen. Ja, was sollte der Bauer denn machen. Es war halt schon wie’s war!
Als die Erntezeit näher kam, fiel dem jungen Bauern auf, dass er doch einige Äpfel mehr, als seine Bauernkollegen an den Bäumen hängen hatte und so wurde man erstmals auf diesen natürlichen Schutz der zarten Blüten aufmerksam. Fortan gibt es den “Frost-Alarm” für jene Nächte, wo dann explizit beregnet wird und wir alle den morgendlichen “Diamanten-Zauber” genießen können.

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Mittwoch, 13. Februar 2013

Der Wächter des Wasserfalls

Es muss ein aufgeregtes Kribbeln gegeben haben bei Marianne und Josef Bauer aus Altötting (D), als sie sich ihre Urlaubsbilder vom 28. Mai 2008 angesehen haben. Sie waren genau zur richtigen Zeit am richtigen Ort, um den Wächter des Wasserfalls zu Gesicht zu bekommen. Es muss schon alles passen: das Fallwasser, der richtige Winkel, das richtige Tageslicht - Kompliment!
Möglicherweise passt der Wächter im Wasserfall nicht alleine auf unser Urlaubsparadies auf ...
Herzlichen Dank den Fotografen, dass wir diese Bilder veröffentlichen dürfen!
Mehr zum Partschinser Wasserfall ...


Dienstag, 5. Februar 2013

Nicht gleich die Feuerwehr rufen ...

 ... wenn Sie am 17. Februar, dem ersten Fastensonntag, Feuer am Vinschgauer Sonnenberg entdecken. Es kann gut sein, dass ein paar Leute den Winter mit dem alten Brauch des "Scheibenschlagens" austreiben! Im Volksmund wird dieses Ritual auch "Holepfannsunnta" genannt.
Das Scheibenschlagen ist eine Tradition, bei welcher glühende Holzscheiben aus Zirbenholz mit Hilfe von Haselnuss-Gerten (Gart) von Berghängen ins Tal geschleudert werden. Begleitet wird die Scheibe mit dem Ruf: "Oh Reim, Reim! Wem soll die Scheib sein? Dia Scheib und mei Kniascheib sollen der Thresl sein! (der Name ist beliebig einsetzbar...) Geaht sie guat, hat sie's guat, geaht si nit guat, soll sie miar und mein Scheibele nit verübl haben! Korn in der Wann', Schmalz in der Pfann', Pfluag in der Erd, schaug, wia mein Scheibele ausireart!" Als finales Highlight wird noch die "Hex" - ein mit Stroh umwickeltes Kreuz - angezündet.
Zu empfehlen ist dieses Spektakel am Tartscher Bühel bei Mals im Vinschgau - ein geschichtträchtiger und mystischer Hügel, mit fanstastischer Aussicht auf die umliegenden Dörfer und dem Ortler, dem höchsten Berg in Südtirol mit 3.905 m .


http://www.partschins.com/

Montag, 7. Januar 2013

Magische 7

Insider wissen: so lange wie die Zahl 7 am Berg unterhalb der Zielspitze zu sehen ist, gibts noch Schnee ...

Trotz der fast frühlingshaften Temperaturen ist also der Winter noch nicht um (wäre auch schade, schon im Jänner!). Die 7 bleibt weiter zu sehen. Wir halten Sie auf dem Laufenden!

Hier gehts zu den Winterwanderungen ...

Freitag, 4. Januar 2013

Sternsinger unterwegs

Viele Bräuche werden in den Wintermonaten gelebt. So hört man vor dem Jahreswechsel die Musikanten, die zum "Neujahr-Anspielen" in den Dörfern vor den Häusern aufspielen und eine Karte mit Glückwünschen für das neue Jahr überreichen. Auch die Mitglieder der Feuerwehren kommen ins Haus und bringen einen neuen Kalender.
In den ersten Januartagen kommen die Sternsinger vorbei, die Weihrauch und Kreide, mancherorts auch Kohle mitbringen. Mit diesen Utensilien werden am Dreikönigstag (6. Januar) von den Familien Haus, Hof, Wohnungen und Felder geweihräuchert und um ein gutes Jahr gebeten. Als Zeichen der Dreikönigsweihe wird mit Kreide an den Türen das Symbol der Heiligen 3 Könige Caspar, Melchior und Balthasar, sowie die Jahreszahl geschrieben (20 C M B 13).
Hier gibts noch mehr Infos zu Tradition und Brauchtum ...