Montag, 13. April 2015

Musik und Licht am Partschinser Wasserfall

Er geht wieder los - der Rausch der Sinne am Partschinser Wasserfall. Georg Friedrich von Lingke, vulgo Rablander Schorsch,  hat für die diesjährige Veranstaltungsreihe "Im Rausch der Sinne" - Nachtwanderung zum Partschinser Wasserfall wieder eine eindrucksvolle Musik zur Licht-Show komponiert. Dieses Spektakel sollten Sie sich nicht entgehen lassen!
Begrenzte Teilnehmerzahl!

Hier klicken und Besonderes und in Südtirol Einzigartiges erleben!

Hier ein kleiner Einblick ...

Freitag, 10. April 2015

Rablander Waal 2015

Sie ist dann mal weg

Die Rede ist von der famosen Zahl 7, die jedes Jahr mit ihrem Erscheinen unterhalb der Zielspitze den Winter ankündet und mit ihrem Verschwinden Zeichen gibt, dass kein Schnee mehr nachkommt.

Und da schmilzt sie nun dahin - bei den herrlich-warmen Temperaturen und dem wolkenlosen Himmel ... bis zum nächsten Winter.

Hier mehr von der magischen Sieben.

Mittwoch, 8. April 2015

Funkelnde Diamanten



So schön der Anblick von zig funkelnden Eiszapfen im Sonnenlicht derzeit für uns ist, so anstrengend und sorgenvoll sind des Bauern Nächte.

Gilt es doch, die empfindlichen Blütenknospen vor der Kälte zu schützen und sie durch das Einhüllen des Eises vor dem Verderb zu bewahren.
So wird nun schon in der 3. Nacht in Folge der "Frostalarm" ausgelöst. Die Beregnung der Apfelanlagen wird in Gang gesetzt und durch die rauhen nächtlichen Temperaturen hüllt sich der Mantel aus Eis um die zarten Knospen.

Auch der hier abgebildete Rosenstrauch beim Wegmarterle in Rabland ist unter zusätzlichen, besonderen Schutz gestellt.

Freitag, 3. April 2015

Ostergoggelen peckn

Die Ostereier sind gefärbt. Die Zeit des "Ostergoggelen peckn" beginnt. Diese dauert so lange an, bis es keine gefärbten Ostereier mehr gibt.
Mit dem Spitz des Ei's wird begonnen

Hier kommt die Anleitung:
Es spielen immer 2 gegeneinander. Beide suchen sich das gewünschte und vermeintlich stärkste Ei aus. Hier wurde ein gelbes und ein grünes gewählt.



Hier beginnt grün und klopft auf das gelbe Ei

Mal sehen, welches stärker ist

Das gelbe Ei muss es aushalten

Grün gewinnt diese Runde

Nun klopft das gelbe Ei mit dem "Tull", der runden Seite des Ei's auf den "Tull" des Grünen

Noch ist alles offen

Das grüne Ei hält still

Gelb hat verloren

Der Pecker mit dem grünen Ei hat gewonnen. Er erhält das gelbe Ei und darf es verspeisen.
Bei einem Unentschieden prallen Tull und Spitz nochmal aufeinander.

Frohe Ostern und viel Spaß beim "Peckn"!


Donnerstag, 26. März 2015

Kranewitt für die Palmbuschn

Traditionell werden an diesem Freitag und Samstag Abend in Partschins die Palmbuschn für den Palmsonntag gebunden. Zum Palmbuschnbindn treffen sich die Partschinser Schützen auf einem der näheren Bauernhöfe und Binden bis in die Nacht hinein. Recht lustig wird's auch zugehen.

Zum Palmbuschnbindn ist es Brauch, drei spezielle Pflanzen einzubinden. Diese sind Efeu, Kranewitt und "Hoadern" (Erika).

Die Bündel werden dann am Sonntag vom Pfarrer gesegnet und nach der Hl. Messe an die Kirchgänger verteilt. Zuhause wird der Palmbuschen zwischen Kruzifix und Herrgott aufbewahrt.

Die Bündel werden bei Gewitter und
Unwetter im Ofen oder Herd angezündet
und sollen so Unheil abwenden.
Für das Sammeln der Kranewitten wurde Christian Oberperfler vom Dursterhof beauftragt. So trägt jeder Einzelne mit seinem Tun bei, diesen alten Brauch am Leben zu erhalten.

Noch schnell nach Partschins, Rabland, Töll? Hier klicken!

Mehr Brauchtum in Partschins finden Sie hier ... 



Freitag, 6. Februar 2015

Oschpelemuggn, targa, magari und ponte

All diese südtirolerischen Sprachgebräuche und viele mehr gehören zu den alpin-mediterranen Wortschöpfungen.

Oschpelemuggn gehört zu den erstaunten Ausrufen, denen meist ein wenig Ratlosigkeit und ein verlegenes Kratzen hinterm Ohr folgt. "Hardigatti" klingt sehr italienisch, hat aber wohl nichts mit Kätzchen zu tun (gatto=Katze/gatti=Katzen).

Bei Targa (aus dem Italienischen) meinen wir Südtiroler klar das Autokennzeichen. Das Wort Autokennzeichen (ist eh viel zu lang) sagt kein originaler Südtiroler, wenn's ums Nummernschild geht.

Für "magari" gibt es gleich mehrere Deutungen: die Naheliegendste ist "vielleicht", aber auch doppeldeutig für "kannst du vergessen" gebräuchlich. D. h. wenn Sie magari hören, besser nochmal nachfragen.

Wir Südtiroler machen's uns aber auch einfach: alle Wörter, die uns in Deutsch zu holprig  sind und in Italienisch schneller ausgesprochen werden können, derer bedienen wir uns.  Keiner sagt "Brückentag", wenn sich zwischen den Feiertagen ein Urlaubstag ergibt. Nein. Das ist bei uns der ponte (ital. Brücke).

Anstatt Tomatensoße sagen wir Sugo, kaum einer kennt Auberginen, dafür aber melanzane, Artischokken essen wir nicht, aber die carciofi lieben wir! :-) 

So sind wir halt... - miar luschtign Südtiroler!