Donnerstag, 21. April 2016

Im Duft- und Farbrausch - die Gärten von Schloss Trauttmansdorff

Ausgehungert durch die grau-braun-weiß-Schattierungen des Winters erlebt man den Frühlingseinzug in den Gärten von Schloss Trauttmansdorff noch intensiver. Ein gewaltiges Farbspektrum und betörende Düfte der sich eröffnenden Blüten- und Pflanzenvielfalt katapultiert jeden Besucher in Frühlingsgefühle. Und das nur einen Steinwurf von Partschins, Rabland, Töll entfernt!
Hier ein Streifzug durch die - wohl schönste Gartenanlage, die's gibt! :-)






















Freitag, 8. April 2016

Wattn: mehr als nur ein Kartenspiel


Für uns Südtiroler ist „Wattn“ ein Kartenspiel, das zu uns wie das "Amen im Gebet" dazugehört!

Um aber ein erfolgreicher Kartenspieler zu werden, braucht es jahrelange Erfahrung, Intuition, Taktik, strategisches Denken und Übung, aber auch den richtigen Partner. Kein leichtes Unterfangen!

Damit es am Anfang auch mit der Verständigung keine Schwierigkeiten gibt, sollte man unbedingt die wichtigsten Begriffe im Voraus kennen.

Schlog oder Trumpf: der Kartengeber sagt immer "Trumpf", also die Kartenfarbe an: Herz (rot), Eichel (gelb), Laub (grün), Schell (gelb+rund). Der Spieler links vom Kartengeber sagt immer "Schlog" an: 7er, 8er, 9er, 10er, Unter, Ober, Kini, Ass oder Welli.

Blind Wattn: bedeutet, dass zwei Spieler „Schlog und Trumpf“ ansagen und die beiden anderen Spieler es während des Spiels aufgrund der "Stiche" erfahren sollen. Dor Rechte: ist immer die Karte, die Schlag als auch Trumpf ist.

Dor Guate: ist die beste Karte im Spiel, diese ist ein Schlag höher als der „Rechte“.

Stich: Jeder der vier Spieler wirft eine Karte aus, jener mit dem besten Blatt hat gestochen.

Biatn: man bietet 3 Punkte, wenn man der Meinung ist, diese Runde zu gewinnen indem man 3 Runden für sich gewinnt oder man vermutet die gegnerische Mannschaft hat schlechte Karten.


Schianere: wenn man neue Karten vor dem Ansagen möchte, kann man den Gegner um bessere Karten bitten. Man kann die Anfragen annehmen oder ablehnen. 


Schneidern: bei uns spielt man immer bis 18 Punkte. Gewinnt man das Spiel zu Null, ist das ein Schneider.

Viel Spaß beim Spielen aber Achtung: macht süchtig! :-)
In den Partschinser Gasthäusern trifft man regelmäßig "Wattr".

Blogpost von Maria Nischler









Montag, 4. April 2016

Meraner Höhenweg

30 Jahre Meraner Höhenweg - das ist ein Grund zum Feiern!

Beim "Höhenweg-Treffen", welches jährlich auf Einladung der Marketinggesellschaft Meran (MGM) stattfindet und bei dem alle, die mit dem Meraner Höhenweg in Bezug stehen, eingeladen werden - wurde auf das vergangene Jubiläumsjahr Rückschau gehalten.

Wegbereiter Robert Schönweger, die Hüttenwirte, Tourismusvereine, Vertreter von Alpenvereins-Sektionen, die Forstverwaltung/Wegebauer und - instandhalter, Seilbahnbetreiber etc., waren der Einladung gefolgt.

Nach dem regen Austausch über das abgelaufene Jahr und die heurige Meraner-Höhenweg-Saison wurde Robert Schönweger, Pionier des Meraner Höhenwegs beim anschließenden Umtrunk geehrt und gefeiert.
Robert Schönweger beim Tortenanschnitt






Die Hundedame vom Hochganghaus war auch dabei







Dienstag, 22. März 2016

Wasser marsch am Rablander Waal

Pünktlich zum Frühlingsbeginn hat die Rablander Waal-Interessentschaft die beliebten Bewässerungskanäle gesäubert und wieder mit Wasser gefüllt. Hier das Video dazu ...


Frühlingserwachen


Auf den Wiesen leuchtet es 
von Sonnentupfen, 
vom goldgelben Löwenzahn. 
Sanftblau ist der Himmel, 
holdes Gezwitscher 
auf allen Zweigen.
(Ilse Frapan)


Ausgehungert nach Farben nehmen wir nach den Wintermonaten den beginnenden Frühling intensiver wahr. 

Jede Pflanze, die sprießt, das Zwitschern der Vögel, das emsige Surren der Bienenvölker in den Nektar-gefüllten Blüten. 

Impressionen des Partschinser Lenz' ...








Dienstag, 9. Februar 2016

Alles in Balance


Die Schlagwörter Balance und Achtsamkeit sind ja derzeit sehr beliebt. Zielen sie doch auf ein bewusstes Achtgeben auf sich selbst und seine Mitmenschen. Aber Balance hat (für mich) nach den Weihnachtsschmäusen und der Faschingskrapfen-Zeit mit eine weit umfassendere Bedeutung.

Balance fällt mir schon beim früh-morgendlichen Gang ins Badezimmer ein, wenn mein erster Blick, wenn auch ungewollt, die Personenwaage streift.
Und weil es ja für alles eine App gibt, habe ich sie jetzt auch: jene, in die man regelmäßig seine zu sich genommenen Speisen vermerkt. Unbarmherzig und gnadenlos - kein Apfelküchlein wird an der App vorbei geschwindelt.

Beim Checken des Bewegungsprogrammes, ohne das es die App gar nicht gibt, kommt die Erleuchtung.

Beim Wandern in den Bergen, in frischer Luft und inmitten der Natur verbrennt man mehr Kalorien, als auf den herkömmlichen Trainingsgeräten.

Balance und Achtsamkeit gehen für mich jetzt so:

1x zu Fuß zum Partschinser Wasserfall = 2 Knödel mit Krautsalat + 1 Himbeerroulade

1x Genussradeln von Glurns nach Rabland = 1 Portion Herrengröstl, 1 Marillenknödel + 2 Kugeln Eis

1x Mountainbike-Family-Tour am Nörderberg = 1x Lasagne, 1 Portion Kaiserschmarrn + 1 Cappuccino


1x Museumstour über den Peter Mitterhofer Kulturwanderweg = 1x Brettlmarend mit Speck und Kaminwurzn + 3 Apfelküchl

So geht Balance - viel Spaß beim genussvollen Gleichgewicht!

Hier geht's zu Südtirol Balance - der besonderen Aktion im Frühling!