Im nächsten Jahr erleben wir den Partschinser Wasserfall mal ganz anders: bei Nacht. Bei einer geführten Nachtwanderung begeben uns in den "Rausch der Sinne" - klingt spannend? Wird spannend! Bleiben Sie neugierig! Im April und Mai 2014 jeden Montag ...
Hier finden Sie Insider-Geschichten, Kurioses und Interessantes rund um Partschins, Rabland, Töll und das ganze Landl! Spannend und vielseitig. Echt und authentisch. Lernen Sie Land und Leute kennen und seien Sie stets auf dem Laufenden, was im schönsten Vorort von Meran so los ist! Viel Spaß beim Lesen! www.partschins.com
Donnerstag, 24. Oktober 2013
Schian und g'sund
Im nächsten Jahr erleben wir den Partschinser Wasserfall mal ganz anders: bei Nacht. Bei einer geführten Nachtwanderung begeben uns in den "Rausch der Sinne" - klingt spannend? Wird spannend! Bleiben Sie neugierig! Im April und Mai 2014 jeden Montag ...
Freitag, 18. Oktober 2013
Lecker Apfelstrudel
Eines unserer typischsten Süßspeisen ist und bleibt der Apfelstrudel. Mit Ziehteig, Blätter- oder Mürbteig - in allen Facetten lecker! Nun online der Apfelstrudel-Film zun "Gluschtn".
- oder einfach einkehren in den Partschinser Gastronomiebetrieben zum Genießen!
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- oder einfach einkehren in den Partschinser Gastronomiebetrieben zum Genießen!
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Mittwoch, 9. Oktober 2013
Das Sonnenberger Spinnweibele
Das Spinnweibele, wie es von den Bewohnern am Sonnenberg genannt wurde, hauste in einer winzigen Hütte im "Hemerwold", unterhalb der Ournalm. Die Einsiedlerin verdiente sich ihren Lebensunterhalt mit dem Sammeln von Heilkräutern, Beeren und Pilzen, die sie von Zeit zu Zeit auf den Märkten in Meran und Umgebung zum Verkauf anbot. Zu ihrem Unterhalt trug jedoch wesentlich bei, dass sie für die Sonnenberger Bauersleute das Spinnen von Schafwolle besorgte. Als Gegenleistung wurde das Weiblein reichlich mit Butter, Käse und Brot versorgt.

Eines Tages, als die Hochforcher Bäuerin dem Spinnweibele wieder einmal Wolle bringen wollte, war es nicht anzutreffen. Nach Tagen stellte sich heraus, dass die Einsiedlerin von einem Marktgang nicht zurückgekehrt war. Erst nach Jahren entdeckte ein Fischer zufällig ihre sterblichen Überreste in der Etsch. Die Sonnenberger bedauerten das tragische Ableben der Einsiedlerin, die sie für gewissenhaft und ehrlich gehalten hatten. Jahre später stellte sich heraus, dass die Spinnerin die Bauersleute betrogen hatte, indem sie Wollknäuel verkauft und den Erlös für sich behalten hatte.
Einst verirrte sich der Forcher Jörg, ein junger Ziegenhirt vom Gruberhof, auf der Suche nach einer verlaufenen Ziege zu der oben beschriebenen Felshöhle. Da vernahm er aus dem Inneren deutlich das Surren eines Spinnrades und gleichzeititg das klagende Stöhnen einer Frauenstimme: "Wem soll i s'Geld geb'n, des i im Hemerwold versteckt hon?"Der furchtlose Bursche antwortete ohne Umschweife: "Gib's den rechtmäßigen Besitzern!"
Diese mutige Antwort muss die arme Seele erlöst haben, denn sofort hörte das Surren des Spinnrades auf und er vernahm eine ruhige Stimme, die immer leiser wurde und schließlich ganz verstummte: "Vergelt's Gott, Jörg, vergelt's Gott ..." Die Frau, die zu Lebzeiten vom Geizteufel besessen war, hatte das Geld, das sie unrechtmäßig erworben hatte, im Hemerwald versteckt, wo es sich noch immer befinden soll ...
(Auszug aus dem Partschinser Dorfbuch von Ewald Lassnig)
Montag, 30. September 2013
Spronser Seen
Die Hochsaison für die Umwanderung des Naturparks Texelgruppe, am Meraner Höhenweg, neigt sich dem Ende zu. Der gesamte Meraner Höhenweg, der durchwegs auf einer Höhe von 1.500 Höhenmetern liegt (außer das Eisjöchl, das liegt auf 2.875 m und ist der höchste Punkt), ist in ca. 5-6 Tagen zu machen. Als absolutes Highlight sollte man aber einen Abstecher auf die Spronser Seen wagen, jener 10 Bergseen, die zur höchstgelegenen alpinen Seen-Platte Südtirols zählt.
Hier gehts zur Info für die geführte Spronser-Seen-Tour mit unserem Wanderführer Erich Unterthurner ...
Freitag, 20. September 2013
Der Almerball
Im ersten Stock gab es zwischen zwei Schlafzimmern eine mobile Trennwand, die eigens zum Zweck eines größeren Ballsaales geöffnet wurde.
Wie es sich für einen Ball gehört, wurde eine Ballkönigin gewählt. Dabei kam es weniger auf die Schönheit, als vielmehr auf die Spendierfreudigkeit der Auserkorenen an.
Nach einer genau festgelegten Rangordnung erfolgte nun der Ehrentanz der Hirten. Es gehörte zur Ehrensache der Ballkönigin, die Almer bis in die Morgenstunden mit reichlich Speis und Trank versorgt.
Der Wein wurde in einem Melkkübel serviert, aus dem die Hirten mit einem Schöpflöffel tranken.
Frei nach dem Motto: "Auf der Alm, da gibts kuan Sünd, weil der Pfarrer nit aufi kimmt!"
Auszug aus dem Dorfbuch der Gemeinde Partschins von Ewald Lassnig
Montag, 16. September 2013
Dem Leithammel hinterher
Hier ein paar Impressionen und ein kleiner Film vom Schafabtrieb in den Nebelschwaden ...
Freitag, 13. September 2013
Die Gesundheits-Birne
Verwendet wird sie für viele köstliche Gerichte, wie es sie zu Großmutters Zeiten schon gegeben hat. Dazu gehören leckere Kuchen, Brot, Schmarrn, Krapfen, Palabir-Muas, Marmelade, und Weihnachtszelten. Edle Destillate von der Palabir werden außerdem gebrannt.
Viele große Palabir-Bäume sind noch im oberen Vinschgau zu sehen und bescheren im Herbst reiche Ernte. Früher erzählten die Gemeindeärzte, dass es zur Zeit der Palabir für sie nicht viel zu tun gab und die Wartesäle zur Herbstzeit ziemlich leer gewesen sein sollen.
Schwierig ist die Ernte der gesunden Früchte: die Bäume sind sehr hochgewachsen, sodaß auch mit einer Leiter die Früchte oftmals nicht erreicht werden können.
Noch bis Sonntag finden in Glurns, dem kleinsten Städtchen Südtirols, die Palabirn-Tage statt.
Demnächst gibts noch ein leckeres Rezept mit der Palabir - einfach wieder mal hier reinschauen ...
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